BECOME VISIBLE II / Misogynie: Alltagssexismus und die Macht der Bilder

Logo Be:come invisible. Schwarzer Hintergrund und bunte Schrift

 

22.11.2021 ROTER SALON VOLKSBÜHNE BERLIN

Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe BE:COME VISIBLE von Pro Quote Bühne e.V. sprechen wir mit Expert:innen über Frauen*feindlichkeit und wie sie ungleiche Chancen schafft.

Welchen Einfluss haben stereotype Bilder und deren ewig gleiche Reproduktion auf uns? Wer entscheidet darüber, welche Perspektiven Zugang zu Ressourcen und Öffentlichkeit erhalten; wer, welche Geschichten erzählt werden dürfen?

Die Zahlen sind eindeutig: Zu 80 % wird die Welt und unsere Gesellschaft immer noch von cis-männlichen, vornehmlich weißen, hetero Positionen aus beschrieben. Das führt dazu, dass es an entsprechenden Rollen und damit an Vorbildern fehlt.

Es dominieren immer noch die misogynen Frauen*bilder: Opfer, Hure, Heilige, Mutter (und am besten alles auf einmal). Wo sind die mutigen Frauen*, deren einziger Lebensinhalt nicht ihr cis-männlicher  Love-Interest ist? Und wo bleiben weibliche* und diverse Sichtweisen und Stimmen, die uns Interessanteres zu erzählen haben, als patriarchales Machtgehabe und Selbstmitleid?

Ein Abend zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.




BE:COME VISIBLE I

Unconsious Bias? hä, was ist das?

Am 11.10.2021 hat Pro Quote Bühne zum ersten Teil der Veranstaltungsreihe BE:COME VISIBLE im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz eingeladen, um mit Expert:innen über unbewusste Vorurteile und deren Einfluss auf Bewerbungsverfahren, Auftragsvergabe, Kompetenz-zuschreibungen und Ressourcenverteilung(en) zu diskutieren und die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen kennenzulernen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in der Kultur- und Medienlandschaft einsetzen.

Im Anschluss stellten Künstler:innen in kurzen Performances auf der "Open Stage" sich und ihre Arbeit vor.



SUPERWAHLJAHR / SCHREIB DEINEM WAHLABGEORDNETEN

Liebe Kolleg:innen,

 

wir befinden uns im Superwahljahr. Das ist eine wichtige und gute Gelegenheit, die politischen Akteur:innen im ganzen Land auf die immer noch eklatanten geschlechtsspezifischen Ungleichheiten an den Theaterbühnen, in der Freien Szene sowie im gesamten Kulturbetrieb hinzuweisen und den Forderungen von Pro Quote Bühne Sichtbarkeit zu verschaffen.

Ein Weg von vielen ist, die Politiker:innen auch in Deinem Wahlkreis anzuschreiben und um eine Stellungnahme zu bitten. Nachfolgend findest Du eine Mail-Vorlage, die Du auf Deine Person und auf die jeweiligen Politiker:innen in Deinem Wahlkreis anpassen kannst. Wir freuen uns, wenn Du die Vorlage nutzen und damit zu einer kollektiven deutschlandweiten Befragung beitragen würdest.

Nicht alle Politiker:innen werden auf Deine Mail antworten. Solltest Du jedoch eine Antwort erhalten, freuen wir uns über eine Weiterleitung an kontakt@proquote-buehne.de

Wir verstehen die Mail-Aktion als einen weiteren wichtigen Baustein, um im Superwahljahr kontinuierlich auf die geschlechtsspezifischen Missstände an den Bühnen und in der Freien Szene aufmerksam zu machen. Wir wollen und müssen Politiker:innen daran erinnern, dass es ihre unmittelbare Aufgabe ist, auf die Durchsetzung des Gleichstellungs-Artikels des Grundgesetzes (Artikel 3) hinzuwirken. Außerdem wollen wir erneut die Bekanntheit der 2016 erstmals erhobenen Zahlen in der Studie „Frauen in Kultur und Medien“ weiter erhöhen.

Wir hoffen auf Deine Unterstützung!

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Abgeordnetenanschreiben.docx
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Wie finde ich meinen Wahlabgeordneten.do
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Sind Schauspieler:innen die besseren Lügner:innen?

Helena Kontoudakis und Sara Sommerfeldt diskutieren in einem spannenden Gespräch mit dem bekannten Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke die Grenzen der Schauspielkunst, den missbrauchsanfälligen Arbeitskontext von Film und Theater und den Wahrheitsgehalt des Vorwurfs der Verteidiger:innen im Fall Wedel



"Vielleicht sind Grenzüberschreitungen in kreativen Berufen häufiger"

Unsere Erwiderung zum SPIEGEL-Artikel vom 09. April 2021

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Erwiderung INTERVIEW SPIEGEL 21.4.21.pdf
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Die Frauen des Vorstands von Pro Quote Bühne haben sich zu einem Gruppenfoto versammelt.
Foto: Uwe Hauth


Pro Quote Bühne e.V.

Husemannstraße 33

10435 Berlin

 

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