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An zwei Intensivtagen laden wir euch herzlich ein, unsere Arbeit zu unterstützen.

 

AG Schauspiel  Donnerstag 18.2. 2021 von 14-17h | 
Was beschäftigt euch? womit schlagt Ihr euch herum? was sind eure Themen? Lasst uns miteinander ins Gespräch kommen und uns austauschen.
AG Musiktheater | Donnerstag  18.2. 2021 von 14-17h 
Wo steht die Theatermusik im Gesamtgefüge der frei ausgehandelten Gagen? Und was können wir tun, um in diesem Gefüge mehr Gerechtigkeit, Transparenz und Wertschätzung zu erhalten? Wir freuen uns auf den Austausch.
AG Kulturpolitik | Freitag 19.2.2021 von 10-13h 
Welche Analysen und Interventionen sind notwendig, um die Gleichberechtigung von Frauen* in der Kulturpolitik durchzusetzen? Welche Wege der Kommunikation und Vernetzung sind dafür nötig? Lasst uns gemeinsam Pläne schmieden.
AG Nachhaltige Frauen*förderung | Freitag 19.2. 2021 von 14-17h (inkl. Mütterförderung) | 
Gibt es geschlechtsspezifische Erhebungen zur Verteilung von Fördergeldern? Wie müssten die Förderkriterien angepasst werden damit Frauen* mit Kindern nicht ausgeschlossen werden? 
* Abschlussveranstaltung mit gemeinsamer Präsentation der Ergebnisse Freitag, den 19.2. 2021 von 18-20h

Anmeldungen bitte bis zum 16.2.2021 an kontakt@proquote-buehne.de

Schluss mit subventionierter Geschlechterungerechtigkeit!

 

Einerseits ist es gut, dass die durch die Corona-Krise entstandene existenzbedrohende Situation der Darstellenden Künstler*innen langsam in das Bewusstsein und in den Fokus der Öffentlichkeit und der Politik rückt. Andererseits war der Großteil der in dieser Branche arbeitenden Menschen schon vorher in prekären Beschäftigungsverhältnissen; wobei Frauen* und marginalisierte Gruppen am stärksten von den diskriminierenden Strukturen und der finanziellen Ungerechtigkeit betroffen sind. Als wäre das nicht genug, wird ein Backlash spürbar, der die bereits erzielten Erfolge der letzten Jahre weg zu spülen droht. In Krisenzeiten greift man(n) gerne auf "alt Bewährtes" zurück und stuft vermeintliche "Experimente" als zurzeit kontraproduktiv ein, weil sie angeblich einen "Mehraufwand" nach sich ziehen würden. 


Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken und die Krise als Chance zu nutzen, haben wir uns am 14.05.20 mit einer Pressemitteilung öffentlich an die Politik gewandt und entsprechende Forderungen gestellt. Denn es kann nicht sein, dass die politischen Entscheidungsträger*innen den Missständen in den mit öffentlichen Geldern subventionierten Theatern und Opernhäusern weiterhin eine Bühne bereiten!

 

Hier die vollständige Pressemitteilung, die gerne weitergeleitet werden darf: 

 

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PQB Pressemitteilung 140520.pdf
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Aufruf das Schweigen zu brechen!

 

Liebe Kolleg*innen, es kommt leider immer wieder vor, dass eine Inszenierung vor der Premiere durch die Leitung übernommen oder abgesetzt wird. Natürlich geht niemand damit gerne hausieren, doch wir wissen inzwischen, dass die Intendant*innen der Häuser einen regen Austausch miteinander pflegen. Dieser Austausch bezieht sich auf Gagenhöhen aber auch darauf, ob man den Erwartungen entspricht oder nicht. 

 

Wir wollen einen Austausch der Künstler*innen anregen und Informationen sammeln über den Umgang der Häuser mit Regisseur*innen.

 

Wenn euch also Ähnliches widerfahren ist, sprecht uns an oder schreibt uns an kontakt@proquote-buehne.de. Wir wollen darüber reden, darüber schreiben, darüber berichten. Ihr seid keine Einzelfälle. Ihr seid nicht allein! Wir werden eure Geschichten anonymisieren, wenn ihr das wünscht. 

 

In diesem Zusammenhang wollen wir einen öffentlichen Diskurs darüber initiieren, wer über die Qualität einer Inszenierung entscheiden darf.  Wir regen dazu an, Inszenierungen  als Kunstwerke zu betrachten, die keiner  "Zensur" einer Leitung bedürfen. Das würde, unserer Meinung nach, die Definition von  Kunstfreiheit, die Arbeitsbedingungen und das Machtgefüge an den Theatern auf jeden Fall maßgeblich verändern.    

 

 


 

 

Anlässlich des geplanten Auftrittes von Placido Domingo am 16.1.20 und 19.1.20 an der deutschen Staatsoper Berlin schrieb Pro Quote Bühne folgenden offenen Brief an den Bürgermeister von Berlin, den Kultursenator von Berlin und an den Intendanten der deutschen Staatsoper Berlin. Dieses Schreiben ging auch an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, an die Bundesministerin des BMFSFJ, die Fraktionen und Sprecher*innen für Kultur von SPD, Grünen, Linken, CDU und FDP, die leitenden Feuilleton-Redakteur*innen von Arte Journal, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, taz, Berliner Morgenpost , die Intendanz des RBB und an die DPA. 

 

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Offenen Brief an den Bürgermeister von Berlin, den Kultursenator und den Intendanten der Deutschen Staatsoper.
Brief von PQB.pdf
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Am 16.12.2019 feierte PQB im tak - Theater Aufbau Kreuzberg seine Jahresversammlung. Beim Kaffee, Tee und Kürbissuppe schauten wir zurück auf 2 Jahre Pro Quote Bühne, feierten unsere Erfolge in der Theaterwelt und  verabschiedeten unser Gründungsmitglied Amina Gusner aus dem Vorstand. Wir danken für das Engagement im Vorstand und freuen uns, dass sie uns als Mitglied weiterhin zur Seite steht. Neu im Vorstand wurde die Regisseurin Helena Kontoudakis gewählt.


Rückblick: Rede unserer Vorsitzenden bei der 3. Bundesweiten Ensemble Versammlung in Bochum. Initiiert und eingeladen vom Ensemble Netzwerk vom 4.-6.5.2018


BREAKING NEWS:

 

„Die Jury des Theatertreffens verpflichtet sich, für die Festivalausgaben 2020 und 2021 bei der Auswahl der 10 bemerkenswertesten Inszenierungen eine Frauenquote von mindestens 50 Prozent in der Regieposition umzusetzen. Regiekollektive, die sich mehrheitlich aus Frauen zusammensetzen, werden in die 50 Prozent der Frauen einbezogen.“

 

Wir von Pro Quote Bühne begrüßen diesen Schritt! Bravo! Es ist Zeit, dass die Theaterhäuser nachziehen!

 

 

Die Leiterin des Theatertreffens, Yvonne Büdenhölzer, schrieb heute an Pro Quote Bühne:

 

„Ich denke schon lange über die Einführung einer Quote nach. Mit mindestens 50% Frauen in den Regiepositionen möchte ich auf das drastische Missverhältnis zwischen Regisseurinnen und Regisseuren in der 10er Auswahl des Theatertreffens seit 1964 reagieren. Mit etwa 70% aller Inszenierungen dominieren  immer noch männliche Regisseure die deutschsprachige Theaterlandschaft*, das entspricht auch dem derzeitigen Geschlechterverhältnis von Regiepositionen in der 10er Auswahl des Theatertreffens 2019. Es wäre zu einfach, die Verantwortung für Veränderung in Fragen von Geschlechtergleichheit im Theater auf andere Institutionen oder Player abzuwälzen und zu warten, dass sich etwas bewegt. Reine Absichtserklärungen reichen da nicht mehr aus. Die Quote ist für mich mehr als eine Geste für Geschlechtergerechtigkeit, sie ist ein Werkzeug für einen generellen Strukturwandel.“

 

* Die Zahl bezieht sich auf die von Kulturstaatsministerin Monika Grütters beauftragten Studie „Frauen in Kultur und Medien“. https://www.kulturrat.de/publikationen/frauen-in-kultur-und-medien/

 

 


Pro Quote Bühne bei der Parade des Ensemble Netzwerks am 6.5.2018 in Bochum


Am Dienstag, den 12. März, um 16 Uhr laden wir euch zum Pro Quote Bühne Salon ein, im tak - Theater Aufbau Kreuzberg. Wir informieren was bisher geschah, was geplant ist und freuen uns über Austausch und Vernetzung!


Unsere Vorstandsvorsitzende Angelika Zacek im Interview mit welt über die Quote gegen Missbrauch an deutschen Bühnen und mit swp über Sexismus am Theater:

 

https://www.welt.de/kultur/buehne-konzert/article173442229/Geschlechterdebatte-Eine-Quote-gegen-Missbrauch-an-deutschen-Buehnen.html

https://www.swp.de/unterhaltung/kultur/ueber-sexismus-am-theater-_-ein-interview-mit-angelika-zacek-24530964.html


"100 Jahre Frauenwahlrecht, 1 Jahr Pro Quote Bühne" in den Sophiensaelen am 15.12.2018

Wir haben einen Blick auf 100 Jahre politischen und gesellschaftlichen Wandel zurückgeworfen. Die Gastgeberin Franziska Werner, unsere Vorstandsvorsitzende Angelika Zacek und Frau Dr. Martina Gräfin von Bassewitz haben den Nachmittag eröffnet. Mit Vincent Immanuel Herr, Thomas Oberender, Bettina Jahnke, Lisa Jobs, Anne Haug, Melanie Schmidli diskutieren wir darüber, was die Quote dem Theater bringt.

Unsere mit dem Publikum erarbeiteten Vorschläge für mehr Familienfreundlichkeit, Gagengerechtigkeit, mehr Teilhabe und zeitgemäße Rollenvorbilder auf und hinter der Bühne werden wir in Kürze veröffentlichen!


WACHGERÜTTELT - DURCHGESCHÜTTELT

 

France-Elena Damian von PQB spricht im Deutschlandfunk am 20.12.2018 mit Elena Philipp und Susanne Burkhardt über Gleichstellung und darüber, ob Theatermacher mit rechten Ideologen reden sollen.

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/folge-10-wachgeruettelt-durchgeschuettelt.3488.de.html?dram:article_id=436644


100 Jahre Frauenwahlrecht - 1 Jahr Pro Quote Bühne

Kommt zu unserer Veranstaltung am 15.12.2018 ab 13 Uhr und schaut euch um 19.30 Uhr noch die Veranstaltung in den Sophiensaelen an. Wir werfen einen kurzen Blick zurück auf 100 Jahre politischen und gesellschaftlichen Wandel und diskutieren mit Persönlichkeiten aus Politik und Kultur unter dem Motto: Was bringt die Quote dem Theater?

Lasst uns gemeinsam Vorschläge für die Zukunft erarbeiten! Für mehr Familienfreundlichkeit, Gagengerechtigkeit, mehr Teilhabe und zeitgemäße Rollenvorbilder auf und hinter der Bühne!

 

Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Anmeldung bis zum 12. Dezember an kontakt@proquote-buehne.de

 

 


GENDER GAPS


Erste politische Erfolge

 

PARLIS - Geschlechtergerechtigkeit auf den Bühnen der Stadt Frankfurt am Main

 

Die Politik in Frankfurt hat in Zusammenarbeit mit Pro Quote Bühne und auf Grundlage unseres Manifests eine Anfrage erarbeitet, und an die Stadt Frankfurt am Main gerichtet:

https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27A_337_2018%27

 


  THEATERTREFFEN 2018  *  4.-21. Mai 2018

 

* Wir sind dabei! *

 

 

#theatertreffen

#tt_stückemarkt

#tt_internationalesforum

#tt_shiftingperspectives

#tt_blog

 

 



AUFRUF AN DIE THEATER:

Jetzt werden die Spielpläne gemacht, jetzt könnt Ihr die paritätische Besetzung der Regiepositionen verwirklichen!  Für die tatsächliche Gleichberechtigung an unseren Theatern, rufen wir alle subventionierten Theater Deutschlands um Unterstützung und zur Kommunikation über den IST-Zustand – der Geschlechterverteilung auf künstlerischen Positionen und deren Bezahlung – auf.
Kontaktiert uns! Kommt mit uns ins Gespräch!

kontakt@proquote-buehne.de


 

AUFRUF AN DIE REGISSEURINNEN:

Liebe Regisseur*innen,
wie bieten auf unserer Website eine Plattform, bei der Ihr mit Namen und Link (zu Eurer Website, falls vorhanden) sichtbar werdet! Die Spielpläne werden jetzt gemacht.
Schreibt uns! Lasst uns zeigen, dass wir wollen und dass wir viele sind!
kontakt@proquote-buehne.de

 


Pro Quote Bühne e.V.

Husemannstraße 33

10435 Berlin

 

kontakt@proquote-buehne.de

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